Grillen

Grillen sind zwischen 23 und 30 mm lang und braun bis fast schwarz gefärbt. Die Weibchen erkennt man daran, daß sie größer als die Männchen sind und am Hinterleib einen Legestachel tragen. Ihr Panzer ist hart und der Geräuschpegel der hier aufgeführten Insekten ist am höchsten. Die Tiere sind nicht sonderlich aktiv und man füttert sie am besten mit Löwenzahn, Salat, Obst, Gemüse, Käse, Haferflocken, Kleie oder Hundeflocken.
Im Handel bekommt man meist die Zweifleckengrille, diese ist schwarz und hat an jeder Seite einen hellen Fleck.

Heimchen

Heimchen sind hellbraun mit dunkler Sprenkelung. Ausgewachsen sind sie zwischen 18-23 mm lang, wobei die Weibchen meist größer werden als die Männchen. Diese Tiere sind sehr lebhafte Artgenossen, die man am besten mit Löwenzahn, Salat, Obst, Gemüse, Käse, Haferflocken, Kleie oder Hundeflocken füttert. Neben dem Mehlwurm sind sie wohl das bekannteste Futtertier.

Heuschrecken

Heuschrecken sind im jungen Alter gelb-schwarz und nach der Häutung rötlich gefärbt. Im Alter sind sie schmutziggelb mit dunklen Flügeln. Durch ihre Größe von bis zu 8cm haben die Tiere nicht die Möglichkeit sich im Terri zu vermehren, da sie nicht in die Ritzen passen. Als Nahrung kommen altes Brot, geriebene Karotten, Salat, Weizenkeime und Blätter aller Art in Frage.

Mäusebabys

Mäusebabys eignen sich durch den hohen Calciumanteil in ihren Knochen besonders gut als Futter, man sollte sie ein bis zweimal im Monat anbieten ( nur an adulte Tiere).

Mehlwürmer

Mehlwürmer werden 15 bis 18 mm lang und sind gelblich gefärbt. Außer ihrem hohen Fettanteil, bestehen sie weiterhin aus wertvollen Proteinen. Der Fettgehalt liegt aber dennoch so hoch, daß sie als Hauptfutter ungeeignet sind. Die Qualität liegt nicht an den Futtertieren selbst, sondern an deren Ernährung. Trotz alledem sollten sie nur in Maßen angeboten werden. Als Nahrung kommen alle Mehlsorten, Kleie, Haferflocken, Brot, Obst und Gemüse in Frage.

Wachsraupen

Wachsraupen sind 20 bis 30 mm lang und weißlich gefärbt. Neben ihrem hohem Fettanteil haben sie auch noch den Nachteil, daß sie schwer verdaulich sind. Hier gilt wieder, nur adulten Tieren füttern.

Zhophobas

Zhophobas sind 5-6 cm lang und 5-7 mm dick. Sie haben gegenüber Mehlwürmer den Vorteil, daß sich die Larven in Gesellschaft nicht verpuppen und den Nachteil, daß auch sie einen hohen Fettanteil besitzen. Als Futter kommen jegliche Flocken, Obst und Gemüse in Frage.

Gemüse & Kräuter

Salat ( keinerlei Kohl ), Karotten, Tomaten, Gurken , Löwenzahn, Butterblumen, Klee, Petersilie, usw.
Immer darauf achten, daß alles ungespritzt ist. Zum verfüttern sollte es kleingeschnitten bzw. geraspelt werden.

Obst

Äpfel, Bananen, Birnen, Erdbeeren, usw. Auch hier ist immer darauf zu achten, daß man alles ungespritzt und kleingeschnitten anbietet.

FUTTERZUSÄTZE

Futterzusätze enthalten Vitamine, Calcium und Mineralien. Die Tiere benötigen diese Zusätze für ihren Knochenaufbau und die Eibildung.
Man bekommt sie in Pulver- sowie in flüssiger Form. Ich bevorzuge das Pulver, das die Zuführung der Präparate über die Futtertiere erheblich vereinfacht. Dazu füllt man ein wenig Pulver und die Insekten in eine Dose und schwenkt diese ein wenig hin und her. Die Insekten werden mit dem Pulver bestäubt und können verfüttert werden.


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